Als Familie mit Kleinkind in Algerien unterwegs

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Als Familie unterwegs.

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Als Familie zu reisen kann sich zu einer echten Herausforderung entwickeln. Schlussendlich sollen alle nach Hause zurückkehren und sagen: „Das waren jetzt echt tolle Ferien!" Sobald es für jemanden, egal ob für einen Elternteil oder das Kind, nicht stimmt, können die schönsten Tage des Jahres zu den schlimmsten mutieren.

Die Kunst besteht also darin, einen gemeinsamen Nenner für alle zu finden – und das geht nur, wenn man die einzelnen Bedürfnisse berücksichtigt.

Für uns war immer klar, dass wir gerne unterwegs sind, also nicht Wochen am gleichen Ort im selben Hotel verbringen. Camping und Reisen ist und war schon immer unsere große Leidenschaft. Das logische Resultat: das Wohnmobil. Auch für Kinder ist es oft einfacher, im eigenen Heim zu reisen, da sie es kennen und sich dort „daheim fühlen". Egal, wo das Auto dann steht – es ist ihr Schlafsack, ihr Geschirr, aus dem sie essen. Wir hatten immer Raphaels Kissen dabei und eine kleine Kiste seiner liebsten Spielzeuge.

Wer sich mit diesem Thema weiter auseinandersetzen will, dem empfehle ich das Buch von Jana Steingässer: Gebrauchsanweisung fürs Reisen mit Kindern.

Raphael schläft erschöpft nach einem Tag in Algerien
Erschöpft und überwältigt von den täglichen Eindrücken – hier in Algerien – schlief Raphael auf Reisen immer sehr lange und sehr gut.

So fanden auch wir Eltern Zeit, um ein Buch zu lesen oder anderen Aktivitäten nachzugehen.

Es war für alle eine wunderbare, unvergessliche Reise, die jeder selbst tief im eigenen Reiserucksack für das ganze Leben mitträgt.